ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom. Es ist eine schwere, chronische und komplexe Multisystemerkrankung, die das Nervensystem, das Immunsystem und den Stoffwechsel stark beeinträchtigt. [1, 2]

Hauptsymptome

    • Post-Exertional Malaise (PEM): Eine extreme, oft zeitverzögerte Zustandsverschlechterung nach geringer körperlicher oder geistiger Anstrengung. [1]

    • Anhaltende Erschöpfung: Eine schwere Fatigue, die sich durch Schlaf oder Ruhepausen nicht bessert. [1, 2]

    • Weitere Beschwerden: Schlafstörungen, Schmerzen, Kreislaufprobleme sowie Konzentrations- und Gedächtnisprobleme (oft als „Brain Fog“ bezeichnet). [1]

Ursachen und Behandlung

    • Auslöser: Die Erkrankung beginnt oft nach einer Virusinfektion (wie Epstein-Barr-Virus oder SARS-CoV-2).

    • Heilung: Es gibt derzeit keine ursächliche Heilung.

    • Management: Die wichtigste Maßnahme ist das sogenannte Pacing, bei dem Betroffene ihre verbleibende Energie im Alltag streng einteilen, um schwere Zustandsverschlechterungen zu vermeiden. [1, 2, 3]

Ausführliche Informationen und Hilfsangebote finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS. [1]